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9. Opti Kultregatta fiel aus – Sturm verhinderte Bootstransport nach Helgoland

pixelio_wrw2Der Störtebeker Opti-Cup ist eine der beliebtesten Opti-Regatten in Deutschland. Maximal 125 Teilnehmer – es besteht eine Meldebegrenzung in dieser Höhe – und gut 350 Eltern, Trainer und Freunde nehmen jährlich an dieser Veranstaltung teil. Jahr für Jahr sind die begehrten Plätze schon wenige Stunden nach Öffnung der Online-Meldestelle ausgebucht.

Doch in diesem Jahr kam es zu den von den Veranstaltern immer gefürchteten "Gau": Die Boote und das übrige Material konnten wegen der stürmischen See in der Deutschen Bucht nicht nach Helgoland transportiert werden. Für die Küstenmotorschiffe „Björn M“ und „Helgoland“, die seit Beginn des SOC mit der Reederei Karl Meyer Material und Boote für den SOC von Cuxhaven nach Helgoland und zurück transportieren, war die See am Sonntag, den 24. Juli, am Vogelsand und dem Hamburger Loch deutlich zu hoch. Die leichten Optimisten wären auf ihren Trailern wären durch die harten Schiffsbewegungen in den Laderaumen der Frachtschiffe beschädigt worden.

Bei vielen Teilnehmern war die Enttäuschung darüber, dass der SOC nicht wie in den Vorjahren stattfinden würde, groß. Doch die Regattaleitung zog alle Register: Über SMS und die Homepage wurden alle Teilnehmer gleich, als sich der Sturm abzeichnete, immer über alle Entwicklungen auf dem laufenden gehalten. Für die, deren Zelte bereits auf einem der Küstenmotorschiffe verstaut waren, konnte G. Schlichting kurzfristig eine Unterkunft für die Nacht in Cuxhaven organisieren. Einige Teilnehmer sind aus einer Entfernung von mehr als 750 Kilometern angereist. Durch die aktuellen Informationen hatte jeder Teilnehmer frühestmöglich die Wahl, selbst über die Weitereise zu entscheiden.

Da die großen, seetüchtigeren Fahrgastschiffe schon fuhren, begaben sich rund 60 Teilnehmern mit Ihren Eltern und Begleitern auch ohne ihre Boote auf die ca. 40 Seemeilen vor der Küste liegende Hochseeinsel.

Dort stellen die Veranstalter vom Blankeneser Segel-Club und dem Wassersportclub Helgoland spontan ein Alternativprogramm auf die Beine. Mit den auf der Insel verfügbaren Optimisten Jollen konnte kurzerhand eine Segelstaffel ausgesegelt werden. So konnten mehrere Segler nacheinander die selben Boote im Zuge einer Wettfahrt nutzen. Immerhin kamen knapp 60 Teilnehmer so doch noch auf das stürmische Wasser vor Helgoland. Am nächsten Tag nahmen ähnlich viele junge Segler an der von Michael Liedtke zur Verfügung gestellten Rallye über die Insel Helgoland teil.

Für immerhin 350 Personen war die Regatta, die An- und Abreise organisiert und die Verpflegung inkl. Frühstück und Abendessen durch Sandra Strotmann und ihr Team bestellt worden. Doch mit Ruhe und Improvisationstalent haben die Veranstalter die Situation gemeistert und ein Alternativprogramm schnellstens aus dem Boden gestampft. Stresstest bestanden.

Der Störtebeker Opti Cup 2012 wird hoffentlich bei besserem Wetter stattfinden.

Mehr Informationen zum Störtebeker Opti Cup („SOC“) >>
http://www.opti-helgoland.de/

 

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