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Beach & Boat 2010: Geliebte Pferdestärken

Leipziger Messe / Tom Schulze Wassersportmesse Beach & Boat hilft "Neulingen" bei der Erstausstattung mit Motorkraft

Surrende Motoren schieben Tagestouristen und Motorsportfreunde über ausgewählte Areale des mitteldeutschen Seengebiets. Vor allem das Lausitzer Seenland heißt motorgetriebene Sportboote willkommen. Bei den frischgebackenen Kapitänen der Region sind besonders die "Gebrauchten" beliebt. Orientierung und wertvolle Ratschläge für den Motorbootkauf - ob fabrikneu oder Second Hand - geben versierte Gutachter sowie erfahrene Verkäufer auf der Leipziger Wassersportmesse Beach & Boat vom 18. bis 21. Februar 2010. Auf einem MARKTPLATZ bieten Fachhändler erstmals Gebrauchtboote an, und im Motorboot-Forum Berlin/Brandenburg präsentieren fünf Fachhändler aus Europas größtem Binnenrevier auf knapp 1.000 Quadratmetern maßgeschneiderte Offerten vom schnittigen Motorboot bis zur familientauglichen Yacht. Begleitend dazu geben unabhängige Gutachter des Vereins Internationale Bootsexperten fachlichen Rat.


"Bei den Skippern am beliebtesten sind offene Sport-Motorboote mit fünf bis sechs Metern Länge sowie kleine Motoryachten bis sieben Meter. Diese Bootstypen werden derzeit am häufigsten verkauft", beobachtet Evelyn Breuer, Geschäftsführerin der Gutachtervereinigung Internationale Bootsexperten e. V.. "Außerdem achten die Kunden verstärkt darauf, dass ihr Boot problemlos mit dem Pkw getrailert werden kann. Klassische Einsteigermodelle sind vier bis sechs Meter lang. Am preiswertesten sind Boote aus Glasfaserkomposit (GFK). Diese Kunststoffboote sind leicht, einfach zu reparieren und gut trailerbar. Zudem brauchen sie wenig Pflege - im Gegensatz zu deutlich teureren und schwereren Holzbooten", erklärt Breuer.

Die meisten der in Deutschland verkauften Motorboote stammen aus zweiter Hand. Nach Angaben der Forschungsvereinigung für die Sport- und Freizeitschifffahrt e.V. wurden von 1998 bis 2007 jährlich rund 14.600 Boote umgesetzt - 3.800 neue sowie 10.800 gebrauchte.

Versteckte Mängel finden

"Erstkäufer eines Motorbootes sollten zunächst auf die vollständige Übergabe der Papiere achten", rät Evelyn Breuer. "Oft fehlen Handbücher zu Boot, Motoren oder zu Einbaugeräten wie der Funksprechanlage." Zudem müssten Boote, die ab 1998 in Verkehr gebracht wurden, eine Konformitätsbescheinigung des Herstellers besitzen. "Darin sind die Standards der Sportbootrichtlinie verbrieft, nach denen das Boot gebaut wurde", so die Expertin. Wichtig sei ebenso ein möglichst lückenloser Nachweis aller bisherigen Inspektionen, Reparaturen und Vorbesitzer.

Vor dem Kauf sollten GFK-Boote vor allem auf Bläschen oder Dellen in der Rumpfoberfläche untersucht werden, empfiehlt die Fachfrau: "Diese deuten eventuell auf Osmose und beschädigte Stellen hin. Bei GFK-Booten ist auch die richtige Lagerung wichtig - falsche Auflagepunkte, die den Rumpf eindrücken, können das Boot zerstören." Ebenso weisen Metallabrieb und Wasser im Motorenöl oder ein stark verschmutzter Bootsboden auf Schäden hin. "Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt Motor und Boot von Experten prüfen. Eine Ölanalyse gibt es bereits ab 80 Euro, ein Komplettgutachten über Technik, Zustand und Wert für ein Einsteigerboot kostet rund 1.000 Euro", sagt Evelyn Breuer und gibt zu bedenken: "Versteckte Mängel kommen Käufer sehr schnell teurer zu stehen."

Motoren im Neuseenland

Wer sein erstes Motorboot in den neuen Revieren ausfahren möchte, ist besonders in der Lausitz willkommen. Auf dem Geierswalder See, dem Bärwalder See und - bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 12 Kilometer pro Stunde - auch auf dem Senftenberger See sind Verbrennungsantriebe erlaubt. Der Partwitzer See ist ebenfalls eines der jungen Motorenreviere.

Regelungen und Verordnungen auf den neuen Seen sind bislang unterschiedlich. Sowohl in Sachsen als auch in Brandenburg werden künftig die jeweiligen Landesschifffahrtsverordnungen gelten. Zurzeit gelten zum Beispiel zu Höchstgeschwindigkeiten noch diverse lokale Vorschriften. Empfehlenswert ist deshalb, vor dem Ablegen die geltende Rechtslage zu erfragen. Darüber hinaus ist auf Binnenschifffahrtsstraßen des Bundes wie der Elbe für Boote über fünf PS (3,68 KW) der Sportboot-Führerschein Binnen Pflicht - sonst drohen ein Verwarn- oder Bußgeld und gegebenenfalls der Verlust des Versicherungsschutzes.

Der Förderung des Motorbootsports auf den neuen mitteldeutschen Revieren hat sich der Deutsche Motoryachtverband e. V. (DMYV) verschrieben. Der Verband ist neuer ideeller Träger der zweiten Ausgabe der Beach & Boat. "Wir vertreten 500 Mitgliedsvereine in ganz Deutschland", betont Stefan Hirtz vom DMYV. "Unter anderem sind für die Abnahme der Sportbootführerscheine verantwortlich und werden dazu auf der Messe beraten."

Messekleeblatt im Frühjahr

Parallel zur Beach & Boat finden auf dem Messegelände wiederum die Verbraucherschau HAUS-GARTEN-FREIZEIT, die mitteldeutsche handwerksmesse (13. bis 21. Februar) sowie die ImmobilienMesse Leipzig (19. bis 21. Februar 2010) statt. Für alle vier Messen gilt ein gemeinsames Ticket.

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