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Beach & Boat: Venedig-Feeling und Hochzeit auf dem Wasser

www.beach-and-boat.de, Leipziger Messe / Tom Schulze Wegweisende Konzepte in den neuen Seenländern bieten einzigartige Wohn- und Erlebniswelten

Romantik mitten im Störmthaler See: Ab Sommer 2010 geben sich junge Paare auf der Trauminsel VINETA das Jawort. Am Hainer See prägen bald erste Wasservillen mit Bootsgarage die wachsende Lagunenstadt. Mediterrane Gärten und pittoreske Hafenanlagen schmücken künftig den Seelhausener See. - Die neuen Seenländer rund um Leipzig und in der Oberlausitz warten in der Saison 2010 mit wegweisenden Projekten auf, wie man auf der Leipziger Wassersportmesse Beach & Boat (18. bis 21. Februar 2010) erfahren kann.

"Wir geben jedem See ein eigenes, unverwechselbares Gesicht", erklärt Sandra Brandt, Geschäftsführerin des Tourismusvereins Leipziger Neuseenland e. V.. Großen Gefühlen bietet zum Beispiel der Störmthaler See Zeit und Raum. Bis zum Sommer 2010 soll der Trautempel VINETA als schwimmende Insel mitten im See vor Anker gehen. Das Bauwerk auf einem Schwimmponton erinnert an die Siedlungen und Kirchen, welche dem Tagebau Espenhain zum Opfer fielen. "Die Idee entstand vor über zehn Jahren in den Köpfen Leipziger Künstler", berichtet Sandra Brandt. "Schon vor anderthalb Jahren wurden die fünf riesigen Trägerpontons montiert. Im Frühjahr wird das künftige Wahrzeichen des Sees an die vorbereitete Stelle geschleppt und dauerhaft festgemacht." Das Standesamt Großpösna vergibt bereits Termine für das Jawort auf dem Wasser: Die ersten Zeremonien sind für August angesetzt.

Zum Honeymoon nach Klein-Venedig

Festlicher Sektempfang auf der Wasserterrasse, im Sonnenuntergang beim Italiener anlegen, Frühstückskaffee am Bootssteg: Venedig-Feeling kann man in der 700 Meter langen Lagune Kahnsdorf am Hainer See genießen.

"Wir bieten die einzige Möglichkeit in der gesamten mitteldeutschen Seenlandschaft, ein Ferienhaus direkt ins Wasser zu bauen", betont Christian Conrad, Geschäftsführer der Blauwasser-Entwicklungsgesellschaft für den Hainer See. "Die bis zu 70 Quadratmeter großen Häuser stehen zur Hälfte im See und können mit dem Boot angefahren werden." Ab März 2010 warten die von der Hafengesellschaft Pier 1 neu errichteten Bootsstege, an denen 25 Wasserfahrzeuge Platz finden, auf die Freizeitskipper. Auch die ersten Wasser-Cottages eröffnen in der kommenden Saison. In rund fünf Jahren sollen es insgesamt 200 Bootsanleger und 80 Wasserhäuser sein - hell verputzt in Farben von Cappuccino bis Lindgrün.

"Die Bewohner werden sich gegenseitig mit dem Boot besuchen, am Café oder Restaurant festmachen. Am Hainer See könnte ein mondänes Klein-Venedig entstehen", freut sich Conrad. "Segelboote werden die Hauptverkehrsmittel sein, auch Motorboote sind mit Tempolimit erlaubt. Auf einem begrenzten Korridor können sich Wasserskifahrer am Motorboot auf Geschwindigkeit bringen lassen." Das nur 100 Meter entfernte Rittergut Kahnsdorf soll Sport mit Kultur verbinden. Hier traf sich einst die Leipziger Denker- und Literaturszene, lernte Friedrich Schiller seinen Mäzen Christian Gottfried Körner kennen. "Das Schillerhaus ist bereits saniert und erstrahlt in neuem Glanz. Eine Weinstube heißt ab 2010 ihre Gäste willkommen." Spätestens zum Schillerfest vom 11. bis 13. Juni 2010 gibt es eine festliche Eröffnung der Lagune Kahnsdorf, kündigt Christian Conrad an.

Olivenhaine und Palmen mitten im Neuseenland

Mediterrane Vegetation soll 2012 den Seelhausener See prägen. "Soeben haben wir für den Betrieb dieses Sees ein Konzept entwickelt. Besucher werden in Zukunft durch Olivenhaine schlendern, unter Palmen, Zedern und Zypressen liegen", blickt Michael Glaser, Geschäftsführer des Leipziger Wassersportanbieters ALL-on-SEA, in die Zukunft. "Unser Ziel ist ein ganz eigener Mittelmeerstil. Die Architektur wird an südliche Strände, an südspanische Küstenlandschaften oder an die portugiesische Algarve erinnern." Wasserspielplätze mit Riesenrutsche und Plattformen zum Toben sollen vor allem Familien anlocken. Kooperationen mit Reiterhöfen, Flugschulen oder dem Hochseilgarten in der Dübener Heide ermöglichen ein breites Sportangebot. "Außerdem besticht der See durch besten Wind, egal aus welcher Himmelsrichtung", sagt Glaser. "Damit bietet er Surfern und Kitern schon jetzt ein ideales Revier."

Segeln für Senioren oder Menschen mit Handicap

Als lohnendes Ziel für Menschen mit Handicap empfiehlt sich der Markkleeberger See. "Am südöstlichen Ufer hat die Entwicklungsgesellschaft Wachau einen behindertengerechten Steg und eine entsprechende Badeplattform errichtet", erläutert ALL-on-SEA-Chef Michael Glaser. "Auf dem Weg zum Strand gibt es ebenfalls keine Hindernisse."

Gemeinsam mit einem Ingenieur arbeitet die Wassersportschule am Markkleeberger See an einem Trimaran, der an die Bedürfnisse von Sportlern mit Behinderung angepasst ist. "Für die Saison 2010 suchen wir Interessenten mit Handicap, die kostenlos Segeln lernen und gemeinsam mit uns den Trimaran weiterentwickeln", so Michael Glaser. Außerdem bietet ALL-on-SEA ab Sommer 2010 Segelkurse für Senioren an - gerade auch für Anfänger mit gesundheitlichen Problemen.

Neue Kontaktstelle im Lausitzer Seenland

Mit dem Überleiter 12 zwischen Senftenberger und Geierswalder See entsteht ab 2010 das anspruchsvollste Kanal-Bauwerk im Lausitzer Seenland. Der Wasserweg unterquert künftig die Schwarze Elster sowie die Bundesstraße 96 und muss einen Höhenunterschied von drei Metern überwinden. "Im Juli 2010 wird das Tunnelbauwerk begonnen", erklärt der Geschäftsführer der Touristischen Gebietsgemeinschaft Lausitzer Seenland e. V., Marcus Heberle. "Spätestens 2012 können Boote von maximal 29 Meter Länge und 5,50 Meter Breite durch diese Röhre fahren. Die Boote dürfen einen Überwasserspiegel von 3,30 Meter nicht überschreiten; Segelboote legen ihren Mast um." Der Überleiter 12 ist Teil einer 7.000 Hektar großen, schiffbar verbundenen Seenkette, deren Fertigstellung bis 2015 geplant ist.

Mit insgesamt rund 14.000 Hektar soll das Lausitzer Seenland Europas größtes von Menschenhand geschaffenes Gewässergebiet werden. Bisher sind fünf der insgesamt 23 Seen sportlich nutzbar, was sich auch bei den tschechischen Anrainern herumgesprochen hat: "Aus Tschechien kommt der größte Teil unserer ausländischen Gäste", so Heberle. Deshalb werden maßgeschneiderte Freizeitofferten für Wassertouristen aus dem Nachbarland gestrickt und auch in tschechischer Sprache publiziert.

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