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Bootsbauer oder Yachttechniker

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Im Bootsbau ist eine neue Ausbildungsverordnung in Kraft. Auszubildende können jetzt zwischen zwei Fachrichtungen wählen.

GPS, Radar, Klimaanlage, Autopilot, Generator, Wassermacher, hydraulische Systeme, Querstrahlanlagen, Schmutzwassersysteme, Ladegeräte und viele andere technische Einrichtungen gehören häufig zur Standardausstattung auf Yachten. Für Einbau und Wartung der einzelnen Komponenten mussten die Werften bisher viele Subunternehmer beauftragen. Dabei gab es stets Reibungsverluste bei der Abstimmung der einzelnen Gewerke. Das soll zukünftig durch die Ausbildung von Yachttechnikern vermieden werden.

Nach mehrjähriger Vorbereitung ist im Juni 2011 eine neue Ausbildungs?verordnung für den Beruf des Bootsbauers in Kraft getreten. Zukünftig wird es zwei Fachrichtungen geben. Zum einen „Neu-, Aus- und Umbau“, zum anderen „Yachttechnik“. Damit wird der wachsenden technischen Ausrüstung der Yachten Rechnung getragen, für die qualifiziertes Personal benötigt wird.

Die bisherigen Lerninhalte der Ausbildung zum Bootsbauer bleiben in der Fachrichtung „Neu-, Aus- und Umbau“ erhalten. Hier steht der Umgang und die Verarbeitung von Holz, Faserverbundwerkstoffen und Metallen auf dem Stundenplan. Wird diese Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, sollte der Geselle in der Lage sein, ein Boot zu bauen.

In der Fachrichtung „Yachttechnik“ werden den Auszubildenden zukünftig die Installation, Montage und Wartung von technischen Anlagen, Antriebssystemen und Ver- und Entsorgungseinrichtungen vermittelt, aber auch das Stellen und das Trimmen von Masten gehört zu dieser Ausbildung.

Claus-Ehlert Meyer, Geschäftsführer des Deutschen Boots- und Schiff?bauer-Verbandes, begrüßt die neue Regelung: „Endlich sind unsere Servicewerften in der Lage, das Personal, das sie für die Wartung und Ausrüstung der Yachten benötigen, nach einheitlichen Regeln auszubilden. Nun brauchen wir nur noch Bewerber für die neuen Fachrichtungen.“

Die Lehrzeit dauert für beide Fachrichtungen dreieinhalb Jahre, kann aber bei guten Leistungen verkürzt werden. Neu ist auch das Prüfungsverfahren, denn es kommt zukünftig zu einer so genannten gestreckten Gesellenprüfung. Das bedeutet, dass die Zwischenprüfung, die nach 18 Monaten abgenommen wird, zu 25 Prozent in die Gesamtnote der Abschlussprüfung eingeht.

Eine Liste mit Ausbildungsbetrieben gibt es unter www.dbsv.de.

Kontakt:
Deutscher Boots- und Schiffbauer-Verband
Sternstraße 108
20357 Hamburg
Tel.: 040 / 30706790
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet: www.dbsv.de

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