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Der Chartermarkt zur boot Düsseldorf 2012 - Trends und Ziele bei Yachten auf Zeit.

www.boot.deDer Charterbereich hat sich in den vergangenen Jahren als ausgesprochen krisenfest und stabil erwiesen.  Auch in die Saison 2012 blickt die Branche voller Zuversicht. Gefragt sind Qualität beim Service vor Ort, gepflegte Yachten und alles, was sonst noch gut und seinen Preis wert ist. Auch im Zeitalter des Internets wird die persönliche Beratung durch den Vercharterer oder seine Agentur geschätzt. Und damit in Sachen Boot, Revier und Reisetermin alles nach Wunsch läuft, wird größtenteils rechtzeitig gebucht.

Gelegenheit dazu bietet die weltgrößte Yacht- und Wassersportmesse boot Düsseldorf vom 21. bis 29. Januar 2012. In den Messehallen 13 und 14 können sich Besucher einen aktuellen Überblick über die Möglichkeiten verschaffen, auf einem Boot die schönsten Wochen des Jahres zu erleben. 320 internationale Vercharterer, Reiseveranstalter und Tourismusverbände entführen in Urlaubs- und Reisewelten für Motorbootfahrer und Segler.

Generell gilt: Der Trend nach hochwertig und komfortabel ausgestatteten Charterbooten hält an. Autopilot, Bugstrahlruder, elektrisch betriebene Ankerwinde stehen ebenso auf der Wunschliste der Charterer wie genügend Schlafkabinen, damit niemand im Salon übernachten muss. Hausboote mit kleinem Swimmingpool auf dem Oberdeck, die ein Unternehmen auf der Müritz anbietet, waren in der letzten Saison durchweg ausgebucht. Ein anderer Vercharterer setzt auf den Brandenburgischen Gewässern ab kommender Saison Hausboote mit W-LAN Hotspots inklusive Flatrate ein. Hybrid-angetriebene Hausboote sind in Brandenburg und Frankreich im Programm. Sie können wahlweise mit Diesel- oder Elektromotor gefahren werden. Elektrisch betrieben lassen sie sich beim An- und Ablegen per Joysticksteuerung leicht manövrieren.

Bei den Bootsgrößen sind die Trends unterschiedlich. Erfahrene Gäste entscheiden sich in der Regel für größere Yachten ab 12 m Länge. Neueinsteiger bevorzugen kleinere Boote. Die Törndauer ist in nahe gelegenen Revieren oder in denen, die preiswert angeflogen werden können, eher kürzer. Dann wird oft auch zweimal im Jahr gebucht. Sind die Flüge deutlich teurer, mietet der Gast meistens nur einmal im Jahr für einen zweiwöchigen Törn. Aktuell setzen Charterkunden für die Saison 2012 auf altbekannte und bewährte Reviere, bei denen auch die Infrastruktur an Land stimmt. Motorbootfahrer zieht es vor allem auf mitteleuropäische Binnengewässer, Segler auf die Ostsee und in Mittelmeer-Destinationen. Die Karibik und andere Fernziele wie Seychellen und die pazifische Südsee runden das Angebot ab, bleiben aber für die meisten Kunden Traumziele.

Wer chartert, hat die Qual der Wahl. Bareboat wird die komplette Yacht gechartert und vom Charterkunden selbst geführt. Auch die Variante mit Skipper ist möglich. In einer Flottille sind mehrere Bareboat-Yachten gemeinsam auf Törn. Ein Mutterschiff mit sachkundiger Führung fährt voraus und unterstützt die nachfolgenden Yachten bei Manövern. Wer sich für ein Boot mit Skipper und Crew entscheidet, bucht das Rund-um-sorglos-Paket. Bei Kojencharter können einzelne Schlafplätze an Bord oder Kabinen für zwei Personen auf einer Yacht mit Skipper (und Crew) gebucht werden.

Trends und Ziele für Segler

Segler wollen freies Wasser und Wind, wobei sich Familien eher für Schwachwind-Reviere begeistern. Die gefragtesten Reviere im Jahr 2012 sind nach dem derzeitigen Buchungsstand:

Ostsee
Kroatien
Griechenland
Spanische Balearen
Türkei
Italien
Frankreich
Karibik

Für die Ostsee mit Törns ab den Stützpunkten in der Lübecker und Kieler Bucht hinüber nach Dänemark und Schweden gilt wie in jedem Jahr: Der sportliche Segler schätzt die guten Windbedingungen und bucht stets frühzeitig. Familien machen ihre Entscheidungen eher vom Wetter abhängig und buchen kurzfristig. Dabei gilt als Faustregel: War der Sommer gut, ist die Nachfrage für die kommende Saison gut, war das Wetter schlecht, ist die Nachfrage eher zurückhaltend. Der Sommer 2011 war im Norden durchwachsen.

Kroatien und die dalmatinische Küste mit fast 1.000 km Länge und rund 1.175 Inseln führt  die Mittelmeerreviere bereits seit Jahren an. Die griechischen Gewässer kletterten im Ranking wieder um eine Stufe nach oben auf den dritten Platz. Um alle der rund 3.600 Inseln aufzusuchen, müsste man dort wohl zehn Jahre lang täglich unterwegs sein. Die Ionischen Inseln vor der griechischen Westküste und der Saronische Golf südlich von Athen mit mäßigen Winden im Sommer zählen Kenner zu den schönsten und sichersten Revieren weltweit. Wetter und Segelbedingungen sind gleichermaßen ideal für Familien, Anfänger und erfahrene Segler.

Die spanischen Balearen liegen schon traditionell auf dem vierten Platz. Trotz großer Auswahl unter vielen preiswerten Flügen von allen deutschen Flughäfen stehen einem höheren Ranking maßgeblich die gestiegenen Preise in den Marinas und Restaurants entgegen. Die türkische Ägäis und die türkische Riviera mit ihren Starkwindrevieren ziehen wieder etwas an und setzen sich auf den fünften Platz. Die Gäste finden sich offensichtlich mit den immer höheren Kosten für Flüge und Nebenkosten ab. Italien ist wieder en vogue, insbesondere ab Elba und rund um Sardinien. In beiden Revieren sind Marinas und Restaurants zwar nicht sonderlich preiswert, aber immerhin erschwinglicher als an der französischen Côte d’Azur, von der Charterer vermehrt nach Italien abwandern.

In der Karibik – auf Rang 8 – zählen die französischen Inseln Gouadeloupe und Martinique zu den beliebtesten Destinationen, von denen man in die Inselwelt der Windward Islands mit längeren Tagestörns bis hinunter nach Grenada aufbricht. Oder in die Leewards, zu denen  die British Virgin Islands zählen. Die windgeschützten Inseln sind für kürzere Tagestörns ideal.

Trends und Ziele für Motorbootfahrer

Motorboot-Charterer bevorzugen zunehmend beschauliches und energiesparendes Fahren über Flüsse, Kanäle und Seen. Es gibt natürlich auch immer noch Kunden, die bereit sind, für den schnellen Ritt über die Wellen des offenes Meeres mehr in die Treibstoffkosten zu investieren. Die gefragtesten Reviere in 2011 waren und sind auch nach dem derzeitigen Buchungsstand für 2012:

1.  Deutschland Binnen
2.  Niederlande Binnnen
3.  Frankreich Binnen
4.  Spanische Balearen

Von der vom Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW) mit initierten Führerscheinfreiheit für Charterskipper profitieren vor allem die ostdeutschen Binnengewässer. Sie behaupten sich nach wie auf dem ersten Platz der Destinationen für Motorbootcharterer. Mit den Booten können Chartergäste nach einer dreistündigen Einweisung in Theorie und Praxis, die mit der Ausstellung eines Charterschein endet, geruhsam touren. Gewässer gibt dafür reichlich: allein in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg über 3.000 Seen und zahlreiche Verbindungen, Fließen und Kanäle. In den Restaurants an Land, häufig auch mit eigenem Gästesteg, kann man preiswert einkehren. Auch die Saar bietet attraktive Abschnitte für führerscheinfreies Chartern.

Die niederländischen Binnenreviere mit ihren Kanälen und Seen erfreuen sich noch immer großer Beliebtheit. Dort kann man geruhsame Boote bis 15 m Länge und nicht schneller als 20 km/h führerscheinfrei fahren. Frankreich Binnen steht mit seinem facettenreichen Angebot an Kanälen und der französischen Lebensart als  führerscheinfreies Hausboot-Revier ebenfalls hoch im Kurs. Rund um die spanischen Balearen bleibt die Zahl der angebotenen Motorboote ab Mallorca nahezu konstant.

Bundesverband Wassersportwirtschaft e.V.
Gunther-Plüschow-Str. 8
50829 Köln
Ansprechpartner: Dipl. oec. Jürgen Tracht
Mailto:mailto: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Web:   www.bvww.org

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