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Der Hamburger Jörg Riechers auf dem Weg nach Brasilien

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(Funchal) Die erste von zwei Etappen beim "Transat 6,50" („Minitransat“) von La Rochelle nach Salvador da Bahia (Brasilien) beendete der Hamburger Jörg Riechers (43) in Funchal (Madeira) auf Rang 3, trotz Havarie beim Start am 25. September, als ihm ein Konkurrent ein Loch in seine mare.de rammte. Der Schaden und der Ärger sind vergessen, die Entschuldigungen, wie unter guten Sportsleuten üblich, akzeptiert. Nun konzentriert sich Jörg Riechers auf die zweite und entscheidende Etappe.

Heute, am 13. Oktober, um 13:30 Uhr  Ortszeit fiel in Funchal der Startschuss zur zweiten und letzten Etappe  nach Brasilien. 3100 Seemeilen, knapp dreimal so lang wie die erste Etappe, gilt es auf der etwa 18 Tage dauernden Route über die Kanaren und den Kalmengürtel am Äquator zu bestehen. Für die 77 verbleibenden Skipper wird es eine harte Prüfung, mit Einsamkeit und unberechenbaren Wetterbedingungen fertigzuwerden. Einhandrennen dieser Art führen die Skipper an ihre Grenzen, denn sie sind völlig auf sich gestellt. Satellitentelefone und Internet dürfen auf den nur 6,50 Meter langen Racern nicht mitgeführt werden. Bestehen oder gar gewinnen kann nur, wer hart genug zu sich ist und sein Schiff an die Grenze des Machbaren führt, ohne es dabei zu gefährden.
Nikolaus Gelpke, Verleger und Chefredakteur von mare, entdeckte 2007 Jörg Riechers und erkannte sofort: „Jörg ist eine außerordentliche Persönlichkeit, willensstark, geradlinig und hochtalentiert. Er ist in wenigen Jahren zu Deutschlands bestem Einhandsegler gereift, und wir als kleiner Verlag sind stolz darauf, ihn auf diesem Weg unterstützen zu können“.

Seit 34 Jahren segeln die kleinen Hochseeracer alle zwei Jahre über den Atlantik, erst 10 Deutsche bestritten dieses Rennen, das zu den härtesten Regatten der Welt gehört. Kein Deutscher konnte bisher auf das Podium vorsegeln, das in der langen Geschichte der Veranstaltung fest in französischer Hand geblieben ist. Auch dieses Mal konnten zwei Franzosen die erste Etappe vor Jörg Riechers beenden, doch „die Kollegen haben nur einen kleinen Vorsprung von wenigen Seemeilen.

Auf der langen Route nach Brasilien ist noch nichts entschieden. Ich werde auf jeden Fall auf Sieg segeln“, so der mare.de-Skipper. Und wenn dann noch eine ganze Schulklasse aus Frankreich Jörg die Daumen drückt, dann muss nur noch Neptun etwas helfen,  um nach 34 Jahren Chancenlosigkeit auch einmal deutschen Hochseesegelfans ein kleines Segelmärchen zu bescheren.

Rangliste der Protos und Gesamtwertung:

1. ROGUES Sébastien, FRA
2 .RAISON David, FRA, Rückstand 28 Min.
3. RIECHERS Jorg, GER, Rückstand 1 h 32 Min.
ab Rang vier liegen 20 Schiffe mit einem Abstand von ca.12 Stunden

Jörgs Blog im Internet
http://segeln.mare.de/?page_id=502

Mehr Infos:
- Race-Tracker, dann auf Protots klicken (täglich mehrfach akualisiert)
http://www.charentemaritime-bahia.transat650.net/en

Pressekontakt Sponsor:                                  
Dilek Arslanlar
Presse und Öffentlichkeit
mareverlag GmbH & Co. oHG
Pickhuben 2, 20457 Hamburg
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www.mare.de
www.mare-racingteam.com


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Konrad Kubisch
Mediamaritim International – Nautische Medien
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