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Drei Fragen, drei Antworten - Die Kunst und das Segel der „Gorch Fock“

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art maritim: Die Weite der Ozeane, die Schiffe – davon fühlen sich immer wieder unzählige Künstler inspiriert. Mit der art maritim bietet die hanseboot dem künstlerischen Umgang mit Seefahrt und Wasser ein eigenes Forum. In Halle B4 stellen Maler, Bildende Künstler, Fotografen und auch Galeristen ihre aktuellen Werke zu maritimen Themen vor. Zu den Ausstellern zählt Margrit Moehlen, die in ihren Arbeiten Fantasie und malerisches Können mit Teilen echter Segel kombiniert – unter anderem einem echten Rahsegel des Schulschiffes „Gorch Fock“.

hanseboot: Frau Moehlen, wie ist eigentlich die ungewöhnliche Idee entstanden, Ölmalerei und Teile echter Segel in ihren Kunstwerken zu vereinen?
Margrit Moehlen: Auf die Idee bin ich im Jahr 2005 gekommen. Es war ein trüber Winter, und als ich daheim an die Wände schaute, fand ich die Bilder alle irgendwie langweilig. Zur gleichen Zeit ging bei einem Bekannten ein Segel kaputt. Daraus ist dann die Überlegung entstanden, Bilder zu kreieren, die dem Betrachter das Gefühl geben, tatsächlich dabei zu sein. Und zwar mit einem originalen Segelstück, das schon etwas „erlebt“ hat.

hanseboot: Wie kommen Sie denn immer wieder an die nötigen Segel oder Segelteile?
Margrit Moehlen: Das ist sehr unterschiedlich. Im Jahr 2007 zum Beispiel habe ich ebenfalls auf der hanseboot ausgestellt. Da kam dann der Potsdamer Yachtclub auf mich zu und hat mich gebeten, etwas mit einem Teilstück aus dem echten Rahsegel des Schulschiffes „Gorch Fock“ zu machen. Später habe ich dann gefragt, ob ich auch den Rest dieses Segels bekommen kann. Das hat tatsächlich geklappt – nur ist das komplette Segel immerhin 104 Quadratmeter groß. Außerdem bekomme ich Material, wenn im Freundeskreis mal wieder ein Segel kaputt geht, und auch auf Messen wie der hanseboot kommen Menschen mit eigenen Segeln zu mir und bitten mich, etwas daraus und damit zu machen.

hanseboot: Was bedeutet es für Sie, Ihre Werke im Rahmen der art maritim vorzustellen?
Margrit Moehlen: Das bedeutet für mich eine ganze Menge. Hier kann ich meine Arbeiten in einem passenden Umfeld präsentieren, Kontakt zu neuen Kunden finden und bekannte Kunden treffen. Obwohl ich schon seit fünf Jahren regelmäßig dabei bin, kommen immer wieder neue Interessenten an den Stand und wollen sich über die Werke informieren. In diesem Jahr stelle ich etwa 30 Bilder vor, darunter natürlich auch jede Menge Motive mit Teilen aus dem Segel der „Gorch Fock“. Zusätzlich zeige ich einen noch unbenutzten Ausschnitt dieses Segels.

hanseboot: Vielen Dank für das Gespräch.

Die hanseboot 2010, 51. Internationale Bootsausstellung Hamburg, vom 30. Oktober bis 7. November 2010 ist täglich von 10 bis 18 Uhr, am Mittwoch von 10 bis 20 Uhr auf dem Gelände der Hamburg Messe und auf der In-Water hanseboot an der Elbe geöffnet. Die Comeback-Karte für 13 Euro (ermäßigt 11 Euro) berechtigt zum Wiedereintritt ab 15 Uhr an einem beliebigen anderen Tag.

Weitere Informationen unter www.hanseboot.de

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