Interessantes

www.Teilestore.de
Home News & Aktuelles Segeln Drei Fragen, drei Antworten - Was sind eigentlich Klassenvereinigungen?

Neu im Wassersportverzeichnis

Unsere Partner

Aktuelles - Segeln

Drei Fragen, drei Antworten - Was sind eigentlich Klassenvereinigungen?

pixelio_erich_westendarp

Ob Korsar oder Laser, Pirat oder Snipe: Zu so gut wie allen Bootstypen gibt es eine Klassenvereinigung. Rund 30 von ihnen stellen sich in der SailZone in Halle A4 auf der hanseboot vor. Jede von ihnen darf auch eines ihrer Boote zeigen. Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff Klassenvereinigung? Dr. Daniel Scherz, Hamburger Obmann der Conger-Klassenvereinigung, hat die Antworten auf die wichtigsten Fragen zu diesem Thema.

hanseboot: Herr Scherz, was bedeutet der Begriff Klassenvereinigung?
Daniel Scherz: Eine Klassenvereinigung ist quasi ein Verein zu einer Bootsklasse. Man trifft hier Gleichgesinnte, organisiert Regatten und Wanderfahrten und hält auch im Winter Kontakt. Die Klassenvereinigung legt außerdem Reglements und Bauvorschriften für Boote und Wettbewerbe der jeweiligen Klasse fest.

hanseboot: Was sollten Segler beachten, bevor Sie sich für eine Klassenvereinigung entscheiden?
Daniel Scherz: Es gibt internationale Bootsklassen, aber auch nationale und sogar regionale. Die Conger ist zum Beispiel eine deutsche Klasse. Das heißt, es gibt für diese Klasse zwar keine Weltmeisterschaften, aber deutsche Meisterschaften – die in diesem Jahr übrigens Julia Pechstein und Wolfgang Goeken aus Hamburg gewonnen haben. Um eine Meisterschaft auszurichten, müssen mindestens 60 Boote in der Jahresrangliste sein. Ist eine Klassenvereinigung sehr klein, kann es also sein, dass es überhaupt keine Meisterschaften gibt.

hanseboot: Sie sind Hamburger Obmann der Conger-Klassenvereinigung. Was begeistert Sie so an dieser Bootsklasse?
Daniel Scherz: Die Conger ist einfach ein Boot für jedermann, von der Ausbildung über das unkomplizierte Freizeitsegeln bis zur Regatta. Sie ist sehr stabil und kaum reparaturanfällig. Außerdem wurde an der Conger, seit sie 1965 auf den Markt gebracht wurde, kaum etwas verändert. Deshalb kann man heute noch konkurrenzfähig auf einem Exemplar aus den siebziger Jahren Regatta segeln.

hanseboot: Vielen Dank für das Gespräch.

Die hanseboot 2010, 51. Internationale Bootsausstellung Hamburg, vom 30. Oktober bis 7. November 2010 ist täglich von 10 bis 18 Uhr, am Mittwoch von 10 bis 20 Uhr auf dem Gelände der Hamburg Messe und auf der In-Water hanseboot an der Elbe geöffnet. Die Comeback-Karte für 13 Euro (ermäßigt 11 Euro) berechtigt zum Wiedereintritt ab 15 Uhr an einem beliebigen anderen Tag.

Weitere Informationen unter www.hanseboot.de

Partner von Wassersportwelten.de

wassersportweltenHier geht es zu den Partnern von Wassersportwelten.de. weiter