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Drei Fragen, drei Antworten - Yachtversicherungen: Risiko minimieren an Bord

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Selbst bei größter Umsicht: Unfälle können passieren – das ist zu Wasser nicht anders als auf der Straße. Deshalb haben etliche Anbieter Pakete geschnürt, mit denen Bootsbesitzer sich gegen die unterschiedlichsten Risiken absichern können. Gunnar Brock, Rechtsanwalt vom Hamburger Unternehmen Pantaenius Yachtversicherungen, erklärt, warum sich Eigner mit dem Thema auseinandersetzen sollten.

hanseboot: Herr Brock, im Gegensatz zu Autofahrern müssen sich Bootseigner in Deutschland nicht unbedingt versichern. Sollten sie das trotzdem tun?
Gunnar Brock: Das ist unabdingbar. Nehmen Sie nur einmal die Haftpflicht: Für Schäden, die Sie mit Ihrer Yacht bei Dritten anrichten, haften Sie vollumfänglich, also mit ihrem gesamten Vermögen. Der weitaus größte Anteil an Schäden sind hier Sachschäden, zumeist an anderen Yachten, aber bereits die können sehr, sehr hoch ausfallen. Und leider gibt es auch immer wieder Personenschäden, also Verletzungen und sogar Todesfälle durch den Gebrauch der Schiffe, für den der Verursacher ebenfalls haften muss. Auch wenn es im Gegensatz zum KfZ-Bereich hier statt der Gefährdungs- eine reine Verschuldenshaftung gibt – man muss Ihnen im Ernstfall also ein Verschulden nachweisen können – macht dies die Versicherung nicht weniger wichtig.

hanseboot: Welche weiteren Policen sind Standard, und was gibt es zudem „Exotisches“?
Gunnar Brock: Für die meisten, die sich den Traum von der Yacht erfüllen, ist das ja ein erheblicher finanzieller Aufwand – den würde ich versichern, mit einer Kaskoversicherung gegen Schäden am eigenen Boot. Dem Standard-Yachtbesitzer würde ich insgesamt empfehlen: Haftpflicht, Kasko, Insassen-Unfall- und Rechtsschutz-Versicherung. „Exotisch“ ist für uns nichts, aber große Yachten haben natürlich einen viel weitergehenden Versicherungsbedarf. Hier sollte zum Beispiel an die Absicherung von Skipper und Crew auch gegen Krankheiten, an Arbeitgeberhaftpflicht oder spezielle Kriegs- und Maschinendeckungen gedacht werden. Auch die Absicherung von Kunstgegenständen, eines Weinkellers oder eines U-Bootes an Bord finden wir nicht exotisch.

hanseboot: Mit welchen Kosten für Versicherungen müssen Yachtbesitzer rechnen?
Gunnar Brock: Das hängt von sehr vielen Faktoren ab – vom Wert des Bootes über die Bootsklasse bis hin zum Revier, in dem Sie damit unterwegs sind. Aber grundsätzlich kann man zum Beispiel zur Haftpflicht sagen, dass sie sich bei Segelschiffen nach der Segelfläche richtet und bei Motorbooten nach der PS-Zahl. Bei uns geht es für kleinere Yachten mit 44,25 Euro pro Jahr los. Das beinhaltet eine Deckungssumme von bis zu 6 Millionen Euro und einen hochwertigen Deckungsschutz, mit dem der Kunde wirklich vollumfänglich abgesichert ist.

hanseboot: Vielen Dank für das Gespräch.

Weitere Informationen zum Thema gibt es am Mittwoch, 3. November, von 18 bis 20 Uhr beim Vortrag „Die acht häufigsten Schadenursachen“ auf der neuen „meet the experts“-Bühne in Halle B5.

Die hanseboot 2010, 51. Internationale Bootsausstellung Hamburg, vom 30. Oktober bis 7. November 2010 ist täglich von 10 bis 18 Uhr, am Mittwoch von 10 bis 20 Uhr auf dem Gelände der Hamburg Messe und auf der In-Water hanseboot an der Elbe geöffnet. Die Comeback-Karte für 13 Euro (ermäßigt 11 Euro) berechtigt zum Wiedereintritt ab 15 Uhr an einem beliebigen anderen Tag.

Weitere Informationen unter www.hanseboot.de

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