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DSV übernimmt die Schirmherrschaft über das Internationale Yacht Forum

Hans Genthe 
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Am 12. Februar 2011 in Hamburg - Die Idee der German Offshore Owners Association, den Austausch unter den Seglern in Nordeuropa zu fördern und eine Plattform für KnowHow-Austausch zu bieten, kommt gut an. 3 Wochen vor Beginn des Forums liegen über 200 Anmeldungen vor. 16 Fachleute aus der ganzen Welt referieren und beantworten Fragen zu wichtigen Themen, die eine erfolgreiche Regattasaison ermöglichen: Vermessung, Konstruktion, Segel und Sicherheit.

Den hohen Nutzen des Forums für die Segler hat auch der DSV erkannt, und unterstützt die Idee nun offiziell. „Es ist eine hervorragende Plattform für integrierende Kommunikation. Von diesem Forum können konstruktive Anregungen ausgehen, die der Crew vielleicht helfen, sicher und schneller ins Ziel zu kommen.” Wolfgang Schäfer, Vorstand des German Offshore Committee des DSV und Vize-Vorstand des ORC, grüßt die Teilnehmer. Er bedauert, selbst nicht teilnehmen zu können, da er die zeitgleich stattfindende Farr 40 Weltmeisterschaft mit seinem Team mitsegelt.

An seiner Stelle kommt prominente Vertretung nach Hamburg: Bruno Finzi, Vorstandsvorsitzender des Offshore Racing Congress (ORC) kommt aus Italien, um die Segler über den Stand der Verhandlungen zwischen ORC und IRC zu informieren.

Die Veränderungen in der Formellandschaft werden allgemein begrüßt. Auch Konstrukteure wir Simon Rogers freuen sich: "Ich will eigentlich einfach nur gute Schiffe bauen, die so schnell wie möglich ins Ziel kommen." Immer wieder haben Eigner und Konstrukteure durch Lücken in den Verrechnungsformel genutzt, um Ihre Schiffe zu optimieren. Allerdings sind Yachten mit Vermessungsbeulen, Innenballast und Holzkeilen eine teure Investition, die sich nur wenige Eigner leisten können. Der Wiederverkaufswert solcher Formelschinder ist schlecht, und der Segelspaß deutlich geringer als bei Schiffen, die ohne Rücksicht auf Vermessung schnell sind. 

Vorgestellt werden neben ORC und IRC auch die skandinavischen Formel Dansk Handicap, LYS und SRS. Danach können Fragen an das Podium gestellt werden. Dort sitzen unter anderem sechs Konstrukteure mit großem Erfahrungen im Bau von Regattayachten, um Stellung zu Konstruktions- und Vermessungsfragen zu nehmen.
Klartext wird auch Tim Hall am Nachmittag sprechen. Der Sohn des Firmengründers von Hall Spars hat 2001 die Carbon-Mast-Produktion in Holland aufgebaut. Mit großem Erfolg: Vier der America´s Cup Teams, Alinghi, Luna Rossa, Mascalzone Latino, und Victory Challenge segelten mit Hall Spars Masten. 2008 baute Hall Spars den längsten einteiligen Carbonmast der Welt: 195 Fuss (59.5m) für die Wally 148 Saudade. Tim Hall ist selbst begeisterter Segler und wird praxisnah die Unterschiede zwischen Carbonmasten, Alumasten und die Grenzen aufzeigen. Darüber hinaus werden namhafte Experten das Thema Spinnaker vs. Gennaker unter Berücksichtigung der gängigen Vermessungssysteme diskutieren und sich den Fragen der Segler stellen. Im Themenblock „Sicherheit“ werden u.a. Ergebnisse einer Untersuchung der Firma Panthaenius zu den Gründen und Ursachen des Ausscheidens von Regattayachten bei schweren Wetterbedingungen vorgestellt.

Das Forum wird zum Abschluss mit der Offshore-Party gekrönt und der Siegerehrung für die erfolgreiche Baltic-IRC-Regattaserie der GER-OO. Ein reichlichhaltiges Buffet, die Live Band "Max & Friends" und internationale Segelvideos auf 2 Großleinwänden sollten für einen unvergesslichen Abend sorgen.
Mehr Informationen finden Sie unter www.iyfh.de

Bild: Wolfgang Schäfer (2. Von rechts) findet das Konzept des Internationalen Yacht Forum Hamburg gut.

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