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Jörg Riechers bester deutscher Teilnehmer beim Normandy Channel Race

Konrad Kubisch, Mediamaritim International – Nautische MedienInfos zum Rennen in Kürze - Jörg Riechers mit Rang 4  bestplatzierter Deutscher beim NCR. Ankunft: heute um 13:40 ' und 14 Sekunden nach 3 Tagen 23h 40m und 14s. Sieger des Rennens: die Franzosen  Franzosen Tanguy de Lamotte und Sébastien Audigane "INITIATIVES SAVEURS".

-Route: von Caen (Normandie) zur Insel Wight, am Cap Lizard vorbei nach Irland  und zurück vor Caen, zirka 1000 sm
- Fastnet wurde wegen Sturm ausgelassen
- Bootstyp: 40 Fuß (runde 12 Meter) Monohulls
-Crew: Zwei-Mann-Crews
-Segelprofi Boris Herrmann auf Rang 8 abschlagen
-weitere deutsche Teilnehmer mit Position heute  um 8 Uhr mit Rückstand auf das erste Boot Axel Strauss  (Rang 7, Rückstand 48,5sm) Boris Herrmann/Mathias Müller von Blumencron (Rang 8, Rückstand um die 70 sm, Anna-Maria Renken (Rang 11, Rückstand 185 sm)

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Es fehlten nur 10 Minuten, um aufs Podest zu kommen – ein Wimpernschlag: Beim Normandy Channel Race segelte Mare-Skipper Jörg Riechers (42) auf einen hervorragenden 4. Platz. Riechers musste nur den Franzosen den Vortritt lassen, das Duell der deutschen Seehelden aber entschied der Hamburger eindrucksvoll für sich.

Zusammen mit seinem Schweizer Co-Skipper, Freund und Trainigspartner hat sich Riechers langsam aber kontinuierlich von Rang 10 an die Spitze herangekämpft. "Ich habe mir das Rennen ehrlich gesagt leichter vorgestellt, aber der Kurs ist richtig anspruchsvoll und verlangt einem alles ab. Wir hatten fast immer viel Wind. Mir tun die Kameraden wirklich leid, die ausgefallen sind. Vor allem natürlich Michel Kleinjans und Marc Lepesqueux. Wegen diesem Müll im Wasser in Führung auszuscheiden, ist sehr hart", so der „mare.de“-Skipper Riechers. Sein Glückwunsch geht an die Siegeryacht   "INITIATIVES SAVEURS" der Franzosen Tanguy de Lamotte und Sébastien Audigane.
Insgesamt fehlte nicht viel für das Podium, eine zu frühe oder zu späte Wende oder ein nicht optimal abgesteckter Kurs entscheiden letztlich über Sieg oder Niederlage. Im Ziel lagen gerade mal 5 sm zwischen der „mare.de“ und dem drittplatzierten Boot. Um genau 13:40 ' und 14 Sekunden überquerte die „mare.de“ die Ziellinie vor Caen nach 3 Tagen, 23 Stunden 12 Minuten und 35 Sekunden.

Jörg Riechers gehört erst seit einigen Jahren zu den wenigen deutschen Profiseglern, die das Hochseerennen einhand oder mit Zwei-Mann-Crews für sich entdeckt haben. Dank der hochkarätigen Szene in Frankreich, über die er zunächst nur lesen konnte, wuchs sein Wunsch, selbst diese Schiffe und die berühmten Routen zu segeln, den Klassikern und Seehelden nachzueifern. "Hoffentlich kann ich dazu beitragen, dass dieser Sport auch in Deutschland wach geküsst wird. Segeln ist ein sauberer Sport, charakterbildend, unglaublich vielseitig, spannend und lange nicht so gefährlich, wie immer noch geglaubt wird, auch Offshoresegeln". Also segelt Riechers, so oft er kann, und sein Sponsor, der mareverlag, lässt ihn starten, wann immer es geht. Der Verleger und Chefredakteur Nikolaus Gelpke, selbst ein begeisterter Segler und Frankreich-Fan, unterstützt Riechers’ Ziele voll und ganz  „Jörg macht einen hervorragenden Job, ja, es ist geradezu vorbildlich, wie er sein Leben organisiert und verwirklicht, und er wird von Tag zu Tag besser".  
Und er will der Beste sein, zunächst in Deutschland, nach oben ist noch Luft. Dieses Rennen bot so nebenbei einen direkten Vergleich mit Profisegler Boris Herrmann, der erst kürzlich von einer Weltumsegelung zurückkam. Noch nie segelten beide gegeneinander. Jörg Riechers darf völlig zufrieden sein. Immerhin lag zu keinem Zeitpunkt des Rennes die „Red" von Spiegel-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron, auf der Herrmann als  Co-Skipper anheuerte, vor ihm.
Im Ziel mit über 70 sm Vorsprung zeigte die „mare.de“ den anderen deutschen Teilnehmern den Heckspiegel. Die „Red" liegt zur Zeit auf Rang  8. Beide Segelprofis bemühen sich übrigens um Sponsoren für die Teilnahme am kommenden Vendée Globe, einem Einhandrennen nonstop um die Welt, das im November 2012 in Les Salbles d'Olonne an der französischen Atlantikküste startet. Gesegelt wird dieses legendäre Rennen mit 60 Fuß Monohulls, also rund 18 Meter langen Einrumpfschiffen.
Respekt gilt Axel Strauss; als ausgesprochener Nichtprofi ist er ein super Rennen gesegelt und konnte lange mithalten. Pech hatte die fünfte deutsche Konkurrentin Anna Maria Renken auf der „40Degrees“ der Britin Hannah Jenner. Auch Renken entdeckte den Hochseerennzirkus für sich. Als einzige Frauencrew segelten sie zwar im hinteren Teil des Feldes, hatten aber bereits zu Beginn des Rennens Probleme mit dem Genneker. Nach Bruch des Gennekerfalls wickelte sich das Tuch um den Kiel und das Ruder. Die Havarie kostete die Crew Stunden, danach war das Feld der Konkurrenten schon auf und davon.

Jörg Riechers blickt bereits wieder nach vorne und bereitet sich schon auf das nächste Rennen am 9. Juni vor, alles Training für das große Ziel: seine Vendée Globe-Teilnahme 2012. Das Einhandrennen nonstop und ohne fremde Hilfe um die berühmten Kaps wird seit 1989 alle vier Jahre von der französischen Atlantikküste aus gestartet und ist das wichtigste und größte Einhandrennen der Welt. Mehr als tausend Journalisten weltweit  dieses Megaevent begleiten.

Willkommen an Bord eines der letzten großen Abenteuer dieser Erde!


Kontakt Sponsor:
Stephanie Haack
Presse und Öffentlichkeit
mareverlag GmbH & Co. oHG
Pickhuben 2, 20457 Hamburg
Telefon +49/40/36 80 76 22
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http://www.normandy-race.com/index/carto/idnews/56
www.mare-racingteam.com

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