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Leinen los für kleine Segler

www.beach-and-boat.de, Leipziger Messe / Tom Schulze Sieben- bis 14-Jährige können auf der Leipziger Wassersportmesse Beach & Boat ihren ersten Segeltörn absolvieren

Rein äußerlich sieht er aus wie eine Kinderbadewanne. Dennoch ist der "Optimist" eine der sichersten Jollen überhaupt. Seit Jahrzehnten lernen Kinder in diesem speziellen Nachwuchsboot, sammeln Erfahrungen mit Segeldruck, Wind und Strömung. Segel-Neulinge von sieben bis 14 Jahren können auf der Beach & Boat (18. bis 21. Februar 2010) ihre erste Testfahrt im "Optimist" unternehmen. Der Segler-Verband Sachsen e. V. als Partner der Leipziger Wassersportmesse stellt dafür seine Vereinsboote bereit.


"Die Kinder kommen mit sieben oder acht Jahren zu uns", sagt Jana Weißbach, Leiterin der Geschäftsstelle des Segler-Verbandes Sachsen e. V.. "Das ist das beste Alter, um in den Segelsport einzusteigen. Die Kids haben genug Körpergewicht, können das Boot geschickter ausbalancieren, lernen fix, wie sie gegen den Wind kreuzen - und reagieren gelassener, wenn das Boot ein wenig kippelt. Ältere Kinder haben kaum noch Angst vorm Wasser." Vor dem ersten Segelsetzen sollten die Kinder jedoch das Schwimmabzeichen "Kleines Seepferdchen" besitzen.

"Optimisten" im Verein

Die Einsteigermodelle der Bootsklasse "Optimist" werden vom Verein gestellt. Opti-Segler, wie sie von den Profis liebevoll genannt werden, haben einen breiten und flachen Rumpf und sind daher sehr kippstabil. Wer mit etwa 14 Jahren aus dem "Opti" herauswächst, wechselt in die 420er- oder Laserklasse. "Die Bootsklasse wird nach Körpergröße, Gewicht und Können gewählt“, erklärt Jana Weißbach. "Denn wenn das Boot nicht passt, bleibt der Spaß auf der Strecke."

Bis zum Alter von 19 Jahren segeln die Kinder und Jugendlichen meist in Vereinsbooten, sagt die Geschäftsstellenleiterin - in Leipzig unter anderem am Kulkwitzer und Cospudener See im Seglerverein Leipzig Süd-West e. V. oder im Cospudener Yacht Club e. V.. Die Mitgliedsbeiträge sind sehr nachwuchsfreundlich: "Für Kinder liegen sie bei 30 bis 60 Euro im Jahr inklusive Unfallversicherung, junge Erwachsene zahlen rund 100 Euro." Beste Startzeit ins neue Hobby sei das Frühjahr, empfiehlt Jana Weißbach: "Drei Mal können Neulinge probeweise mitsegeln, bevor sie sich für eine Mitgliedschaft entscheiden." Auch Schwimmwesten in verschiedenen Größen kaufen die Vereine ein. "Zum Schnuppern genügen Sportkleidung und Regenzeug. Wer jedoch dem Segeln treu bleibt, sollte sich Wasser abweisende Spezialkleidung kaufen. Denn nasse Klamotten sind auf dem See das größte Problem - schnell ist der Körper unterkühlt", weiß die Verbandsexpertin. Ab 50 Euro sei Segelkleidung zu haben.

Lernen von und mit der Natur


"Auf dem Boot lernen die Kinder das Verständnis für den Wind und die Kräfte der Natur", betont Jana Weißbach. Ganz von selbst und spielerisch würden physikalische Grundlagen vermittelt. Hautnah erleben die Nachwuchssegler heimische Fauna und Flora, beobachten Wasservögel im Röhricht, Fische und Insekten: "Sie entwickeln Respekt vor der Natur." Segeln fördere außerdem die Selbstständigkeit. Die Kinder müssten sich vor dem Törn Gedanken über Kleidung und Sonnenschutz machen und ihre Tour planen. "Mädchen und Jungen stellen sich dabei gleichermaßen geschickt an", so Weißbach. "Vor allem in den letzten Jahren erobern zunehmend Seglerinnen die Gewässer."

Wege in den Wettkampfsport

Wer erfolgreich Regatten fahren will, muss viel über Rennstrategie und Segeltheorie wissen. "Die Grundlagen vermitteln von Beginn an die Kurse in den Vereinen, aber auch Gespräche mit erfahrenen Seglern", berichtet Jana Weißbach. "Meist startet die Regattakarriere bereits im Optimist. Voraussetzung ist ein Jüngstensegelschein." Wer nicht nach Leistungssport sucht, erhält im Verein das Rüstzeug für ein interessantes Hobby. "Einmal wöchentlich findet für den Nachwuchs praktischer und theoretischer Unterricht statt. Dazu zählen unter anderem Knotenkunde, Bootstechnik, Vorfahrts- und Naturschutzregeln." Im Winter würden die Schüler an die Bootspflege herangeführt und die Kondition gestärkt: "Segeln ist ein hervorragender Ganzkörpersport, beansprucht Arm- und Schultermuskulatur ebenso wie Oberschenkel- und Bauchmuskulatur - denn sonst bekommt man das Segel nicht straff. Zudem schult das Vereinsleben Teamfähigkeit und weckt den Spaß am Sport in der Gruppe", unterstreicht Jana Weißbach.

Erste Schritte auf der Beach & Boat

Ein erstes Probesegeln im "Optimist" können Sieben- bis Vierzehnjährige auf der Beach & Boat absolvieren - am Messedonnerstag und -freitag (18. und 19. Februar 2010) sowie am Sonntag (21. Februar 2010). Die passende Segelkleidung steht bereit. Im großen Indoor-Pool der Leipziger Wassersportmesse zeigt außerdem der Vereinsnachwuchs sein Können.

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