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Mastbrüche bei Minitransat - Jörg Riechers hält sich im Spitzenfeld

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Wer nach der ersten Etappe meinte, das Minitransat wäre aufgrund der schwachen Winde eine Kaffeefahrt, der sieht sich auf der zweiten und entscheidenden Etappe von Funchal (Madeira) nach Salvador da Bahia (Brasilien) eines Besseren belehrt. mare.de-Skipper Jörg Riechers segelt zur Zeit auf Rang 4 mit einem Abstand von runden 60 sm zum führenden Franzosen David Raison.

Sein Rückstand erklärt sich aufgrund seines östlichen Kurses: Dort vermutete Riechers besseren Wind, doch der blies weiter westlich. Im Vergleich zur ersten Etappe, auf der Jörg Riechers über weite Teile der Route von La Rochelle nach Funchal führte, und die er schließlich auf Rang 3 beendete, spielte sich in der vergangenen Woche ein wahres Karussell an der Spitze der 6,50 Meter langen Protos ab: Immer wieder kam es bei mittelstarken Winden und Etmalen von über 200 sm (Tagespensum) zum Wechsel an der Spitze. Dann die ersten schweren Havarien: Sébastien Rogues – er gewann die erste Etappe – verletzte sich beim Sturz im Schiffsinneren bereits am zweiten Tag so stark am Rücken, dass er vorgestern nach einer medizinischen Untersuchung auf den Kapverden dass Rennen aufgeben musste. Zwei Konkurrenten erlitten Mastbruch, einem dritten brach das Schwert. Insgesamt sind inzwischen von 79 Schiffen 6 ausgefallen.

Im Vergleich zu früheren Veranstaltungen ist das noch wenig, denn die Transat 6,50 fordert Mensch und Material bis an ihre Grenzen heraus wie kaum ein anderes Rennen. Zum einen müssen die Segler mit ihren nur 6,50 Meter kleinen Nussschalen in meterhohen Wellen des Atlantischen Ozeans bestehen. Allein an Bord in jeder Situation richtig zu reagieren, trotz Schlafmangels, ist jedoch eine weitere Herausforderung, die es jede Sekunde der langen Reise zu bestehen gilt. Jeder Fehler im Manöver wird postwendend quittiert. Bislang liegt der mare.de-Skipper Jörg Riechers insgesamt sehr guten im Rennen.

Und allen Widrigkeiten zum Trotz: Das Minitransat wird unter Seeleuten geliebt und respektiert. Vielleicht liegt dies auch an dem ewigen Trachten nach der Beherrschbarkeit der Elemente Wind und Wasser; also an dem Ziel, ein Segelfahrzeug so zu konstruieren und zu steuern, dass die Seefahrt sicher und sportlich auch von einer Person betrieben werden kann, egal ob von einem Freizeitskipper auf einem Fahrtenschiff oder von Jörg Riechers auf einem Rennschiff. Riechers gehört mit seiner mare.de zu den Seglern, die Spaß am Hochseerennsport finden und darin auch einen wichtigen Sinn sehen.

Noch sind es am heutigen Freitag 1600 sm bis zum Ziel in Brasilien. Nach den Kapverden dürften nun als nächstes die Kalmen die Flotte beschäftigen: Windlosigkeit, abgelöst von plötzlich auftretenden Gewitterböen bietet diese Wetterzone, in der so manches Rennen bereits entschieden wurde. Keine leichte Aufgabe für den mare.de-Skipper.

Rangliste 21.11.2011, 10 h

1 RAISON David
2 NORMAND Thomas
3 DELESNE Bertrand
4 RIECHERS, Jörg

Jörgs Blog im Internet
http://segeln.mare.de/?page_id=502
Video: http://www.segel-filme.de/regatta/transat-650-joerg-riechers-holt-sich-platz-3-auf-der-1-etappe/
Mehr Infos:
- Race-Tracker, dann auf Protos klicken (täglich mehrfach akualisiert)
http://www.charentemaritime-bahia.transat650.net/en


Pressekontakt Segelsport-Kommunikation:
Konrad Kubisch
Mediamaritim International – Nautische Medien
www.mediamaritim.de

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