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Segeln als Abiturfach

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Wer gut segelt, kann seine Abiturnote verbessern. Das ist nur in der Hermann Lietz-Schule auf Spiekeroog möglich.  

Mit einem Boot über das Meer zu segeln, ist ein Traum. Für die Abitur­prüfung zu büffeln, kann sich dagegen zum Albtraum entwickeln. Wenn jedoch Segeln mit zur Abiturnote gehört, relativiert sich die mühsame Paukerei. Auf der Hermann Lietz-Schule auf der ostfriesischen Insel Spiekeroog kann Segeln tatsächlich zu einem Teil der Abiturprüfung werden. Möglich macht es das niedersächsische Schulgesetz mit dem Angebot eines sportlichen Schwerpunktes.

Viele der zur Zeit 90 Schülerinnen und Schüler des Internats lernen auf der Flotte der Jollen, Katamarane und Jollenkreuzer der Schule den richtigen Umgang mit Pinne und Schot. Sie können dann ihre seglerischen Fähigkeiten in einer sportpraktischen Prüfung beweisen, die ein Teil der Abiturnote wird.

Segeln als persönlichkeitsprägender Sport, in dem vor allen Dingen auch die Teamfähigkeit gefördert wird, passt hervorragend in den Schulalltag des Inter­nats. „Hier werden unsere reformpädagogischen Überzeugungen auf besonders intensive Art umgesetzt“, sagt Florian Fock (41), der Leiter der bereits 1928 auf der Nordseeinsel gegründeten Schule. Er verweist darauf, dass sich die Hermann Lietz-Schule modernen Herausforderungen mit dem Ziel stellt, Kinder und Jugendliche auf ein verantwortungsbewusstes Leben in der Gesellschaft vorzubereiten.

Dass dazu auch das Segeln gehört, ist für viele Eltern und Schüler Grund genug, die Hermann Lietz-Schule auf Spiekeroog als Internat zu wählen. Ein Beispiel von vielen ist der jetzt 18-jährige Hendrik Boedtger, der schon als Fünfjähriger mit seinem Vater auf einer Elfmeteryacht über die Ostsee kreuzte. „Segeln ist für mich zu einem wichtigen Teil des Lebens geworden“, sagt Hendrik, und er ist darüber begeistert, dass diese Leidenschaft ein Teil der Abiturnote wird.

Für die Internatsschüler beginnt die schuleigene Segelausbildung in der siebenten Klasse. Gesegelt wird jeweils bei Hochwasser auf der ruhigen Wattenmeerseite der Insel, sozusagen in Sichtweite zu den Internatsge­bäuden in der Dünenlandschaft.

Schnell werden die Worte wie Wenden, Halsen, Ankern und Reffen auch für bisherige Segellaien zu feststehenden Begriffen. Die Segellehrer der Schule, zu denen auch ältere Schüler gehören, orientieren sich an den Richtlinien des staatlichen Sportküstenschifferscheins (SKS). Sind die Segelschüler fit, gehören zu den Höhepunkten der Segelsaison Törns mit den schuleigenen Jollenkreuzern und dem 11,60 Meter langen Platt­boden­schiff „Tuitje“ zu den Nachbarinseln.  

Die segelbegeisterten Internatschüler sind in den Wintermonaten in einer so genannten Bootsbaugilde aktiv und beschäftigen sich unter fachlicher Anleitung mit der Reparatur und Pflege der Boote, damit sie rechtzeitig zur großen Spiekerooger Pfingstregatta einsatzbereit sind.

Segeln ist neben vielen weiteren Angeboten wie Fotografie, Meeresfor­schung oder Gartenbau einer der Schwerpunkte, die auf dem Internats­gymnasium gleichermaßen zur Persönlichkeitsbildung wie zur Freude am Lernen führen. Auffällig ist jedoch, dass die Bootsbaugilde Schülern die spätere Berufswahl zu erleichtern scheint. Das Spektrum ihrer Berufs­wünsche erstreckt sich vom Nautik- und Schiffbaustudium bis hin zur Bootsbauerlehre.

Dabei gibt es auf der Hermann Lietz-Schule seit vielen Jahren noch eine Steigerung in Sachen Segeln. Mit dem von dem Internat ins Leben gerufenen Projekt High Seas High School starten Schüler und Lehrer auf einem Großsegler zu einer Reise von Deutschland über den Atlantik in die Karibik und zurück. An dem sechs Monate dauernden Projekt „Segelndes Klassenzimmer“ für Zehntklässler beteiligen sich Schüler aus ganz Deutschland.

Diese Reise erweist sich nach Worten von Florian Fock jedes Mal für alle Beteiligten als große Herausforderung. „Sie bietet nicht nur Einblicke in die Seefahrt und in andere Kulturräume, sondern ermöglicht jungen Menschen auf eine ziemlich einmalige Art und Weise Verantwortungs­erfahrungen zu sammeln“, so der Leiter des Internats. Angesichts des immer stärker werdenden schulischen Leistungsdrucks ist es laut Fock wichtig, jungen Menschen diese Erfahrungen und jede Menge Praxis­relevanz zu ermöglichen. Ganz besonders an Bord des Großseglers, aber auch auf den Segelbooten des Internats könnten die Schüler entdecken, was in ihnen steckt.

Die Hermann Lietz-Schule auf Spiekeroog wird auf der Bootsmesse Boatfit Bremen vom 24. bis zum 26. Februar präsent sein (Halle 7 Standnummer 7 C 39). Schulleiter Florian Fock und sein Vorgänger Dr. Hartwig Henke stehen dort für weitere Informationen zur Verfügung.

Mehr Informationen:
Hermann Lietz-Schule Spiekeroog
Hellerpad 2
26474 Spiekeroog
Telefon: +49 (0)4976 9100-0
Telefax: +49 (0)4976 9100-91
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet: www.hl-aktuell.de

Jürgen Duscha
Mareteam Communications / mediamaritim international
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