Alle diese Serien sind noch einmal nach dem Hubraum ihrer Motoren unterteilt. So gibt es z.B. in der Serie „O" elf Klassen von O 125 (bis 125ccm) bis O ∞ (über 3000ccm).
2.1 Deutschland
In Deutschland werden überwiegend folgende Klassen gefahren:
2.2 USA
In den USA hat sich, ähnlich wie beim Automobilsport, eine eigene Rennsportkultur herausgebildet. Praktisch nur hier gibt es z.B. Drag Boats und Unlimited Hydroplanes.
Drag Boats erreichen ihre hohen Geschwindigkeiten nur auf sehr kurzen Strecken und sind das Pendant zu den Dragster-Fahrzeugen an Land. Hier geht es um maximale Beschleunigung auf einer Geraden.
Die Königsklasse der Rennboote sind die Unlimited Hydroplanes, die die höchsten Geschwindigkeiten erreichen.
3. Meisterschaften
In allen definierten Klassen können Welt- bzw. Europameisterschaften ausgetragen werden. Neuerdings werden diese Meisterschaften in vielen Klassen als Serie ausgetragen, d.h. es finden mehrere Rennen in verschiedenen Ländern statt, die Wertungspunkte werden am Jahresende zusammengezählt. Bei diesen Serien spricht man dann nicht mehr z.B. von der „Klasse O-250", sondern von der „Formel 250". Die Serien gibt es teilweise als Welt- oder Europameisterschaftsserie. Meisterschaften, die nicht in einer Serie ausgetragen werden, finden an einem Wochenende in vier Läufen statt, wobei jeder Fahrer ein Streichergebnis hat.
4. Start-Varianten
4.1.1 Fliegender Start
4.2.1 mit Startuhr
(Bei Binnenrennen) Die Fahrer entscheiden selbst, wann Sie innerhalb der angezeigten Vorbereitungszeit aufs Wasser gehen. Sie kreisen in der „Vorbereitungszone“, nicht in der „Sicherheitszone“ 150 m vor der Startlinie. In der letzten Minute läuft dann ein Sekundenzeiger rückwärts. Bei „0“ dürfen die Boote die Startlinie überqueren. Diese Startform wurde vor etlichen Jahren als „gefährlich“ eingestuft, da es häufig zu Unfällen kam. Daher wird sie heutzutage nur noch selten verwendet. Gebräuchlich ist daher der „Jetty-Start“.
4.2.2 mit Masterboot
(Bei Offshorerennen) Die Boote versammeln sich auf dem Wasser. Ein Boot der Rennleitung (Masterboot) nimmt Fahrt auf, beschleunigt und gibt mit Senken einer Flagge den Start frei. Ab diesem Moment dürfen die Teilnehmer das Masterboot überholen.
4.2 Jetty-Start
Gebräuchlichste Startform bei Binnen-Rennen. Die Boote liegen am Steg und dürfen bis 30 Sekunden vor dem Start die Motoren warm laufen lassen. Dann kommt die rote Ampel und erst bei Verlöschen des Rotlichts dürfen die Motoren wieder gestartet werden und die Boote los fahren. Statt an einem Steg können die Boote auch einfach nur im knietiefen Wasser liegen. Dies findet man auf amerikanischen Seen häufig.
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